Donnerstag, 31. Januar 2013

Lobby und die Frauen

Meine Gedanken zur Einstellung "Wir brauchen keine Frauenquote oder andere Privilegien oder besonderen Schutz für Frauen, wir sind nämlich keine Opfer!".

Alle Frauen, die behaupten, dass Frauen keine Opfer wären, und sie deshalb keine Frauenquote bräcuhten sollten sich mal von der Seite beobachten. Dabei dürften sie feststellen, dass allein die Irrationalität dieses Verhaltens auf eine massive Neurose, verdeckt vom Abwehrmechanismus der Verleugnung und Verdrängung hindeutet.
Denn:

Kennt sonst noch jemand irgendeine Gruppe von Menschen, die eine Möglichkeit bekommt ihren Weg leichter zu gestalten und dies entschieden ablehnt, mit der Begründung sie möchte es selbst machen?

So ist es momentant mit der Frauenquote. Männer würden sich freuen, wenn sie eine offizielle Mänerquote bekommen würden heutzutage. Jahrtausende lang hatten sie diese Dauer-Männerquote von 100% und sind nie auf den Gedanken gekommen freiwillig darauf zu verzichten. Doch wenn es z.B. um die Frauenquote geht, dann sind die Frauen entschieden dagegen - das ist doch nicht normal. Das muss doch schon jeden vernünftigen Menschen auf den gedanken bringen, dass da etwas schief läuft, dass es psychisch nicht gesund ist.

Oder haben die Aforamerikaner, in den Zeiten, als man sie noch als Schwarze bezeichnet hatte und sie als Sklaven hielt, auch die offizielle Gleichstellung mit den Weißen abgelehnt, mit der Begründung sie wären keine Opfer? Jede jemals unterdrückte Minderheit bzw. schutzbedürfte Gruppe von Menschen, freut sich über den rechtlich erlangten Fortschritt, aber nicht so die Frauen. Ist es nicht bemerkenswert?

Denn wenn man wahrhaftig kein Opfer ist, dürfte man aus der psychologischen Sicht, kein solch massives Problem haben eine exklusive Behandlung und besonderen Schutz zu bekommen, wie es z.B. mit der Frauenquote der Fall war/ist, auch wenn man Gefahr läuft, dass andere einen fälschlicherweise als Opfer wahrnehmen. Denn wenn man kein Opfer ist, ist es ja nicht peinlich alss Opfer wahrgenommen zu werden, sondern eher beschämend ja fast kennzeichnend für den Wahrnehmenden. Daher ist es viel wahrscheinlicher, dass die Frauen es verdrängen, dass sie Opfer sind/waren, da dazu gezwungen war und haben nun Angst es sich selbst und dem Rest der Welt einzugestehen, und daher auch die Befürchtung, dass durch jede Priveligierung gegenüber Männern das Verdrängte an die Oberfläche gelangen könnte.

Das Verhalten vieler Frauen, die die oben genannte Einstellung vertreten gleicht in der Hinsicht ihres Frau-Seins eher denen kleiner Mädchen, die ihren Vätern und dann im Rahmen ihrer Übertragung (i.S. der Psychologie) auf ihren Ehemann, ihren Ehemännern beweisen wollen, dass sie große Mädchen sind. Mädchen sind jedoch keine Frauen und keine Menschen. Und genau darum geht es. Solche Frauen halten sich für groß und stark, sind es auch, aber nur in dem kleinen Rahmen, der ihnen von den Männern zugestanden wurde. Sie merken nicht, dass sie auch Menschen sind. Und ein gesunder Mensch würde jede Gelegenheit nutzen für seine Gruppe und damit sich selbst alle möglichen Vorteile zu sichern. Das ist psychologisch gesund. Alles andere ist bedenklich. Und wenn Frauen keine Frauenquote, keine "Lobby" wollen, dann ist es mehr als bedenklich und nur ein Hinweis auf die tief verinnerlichte Opferhaltung.

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